Erdbeermilchshake mit Pommes… und was mich sonst noch glücklich macht

Ich habe noch nie etwas in einem Blog geschrieben, aber ich schreibe gern. Ich habe noch nie ein E-Book gelesen, doch ich lese gern Bücher. Zuerst hat Uwe mich eingeladen einmal in seinem Blog zu stöbern, dann hat er mich eingeladen, einen Gast-Beitrag zu schreiben. Ein paar Tage später meinte er, ich könnte auch regelmäßig Gastbeiträge in seinem Blog veröffentlichen.

Wenn ich darüber nachdenke, muss ich lächeln oder besser grinsen, denn so ist er, unser Pfarrer Uwe: Überzeugt von einer Idee – wenn er eine hat… und er hat viele! Begeisterungsfähig und sprachgewandt, motivierend und antreibend. Ich schreibe motivierend und antreibend absichtlich getrennt, weil Uwe die Menschen mit seinen Worten motivieren kann, mit seiner Ausstrahlung jedoch gibt er den Menschen Antrieb zum Leben. Häufig mit Witz und Ironie, manchmal mit Ernst und Nachdruck, oft mit Liebe und Wärme und jedes Mal mit seinem Glauben und mit seiner Hoffnung.

„Lieber Uwe, deshalb werde ich deiner Einladung folgen und in deinem Blog schreiben, weil du mich motivierst mit deinem Glauben an Gott und deiner Hoffnung, dass es möglich ist, einfach zu leben! Ich bin sehr froh darüber, dass du wieder als Pfarrer arbeiten und leben kannst und dass du deinen eigenen Antrieb wiedergefunden hast!“

P&S Geschichten

Es hat ein paar Monate gedauert, um die Zeit zu finden zum Nachdenken über ein passendes Thema für den Gast-Beitrag. Schon wieder muss ich innerlich grinsen, weil man ja die Zeit nicht finden kann, sondern weil sie einfach da ist und zur Verfügung steht – jedem Lebewesen, das lebt, vierundzwanzig Stunden am Tag – das nenne ich eine gerechte Verteilung, aber zu dem Thema später mehr. Es gibt so viele Themen, über die ich zurzeit nachdenke und über die ich in einem Gast-Beitrag schreiben könnte. Also bleibt es doch nicht bei einem Beitrag. Jetzt muss ich über mich selbst lächeln, und das ist eine innere Motivation für mich über ein Konzept für regelmäßige Gastbeiträge in Uwes Blog nachzudenken.

Neben dem Schreiben von kurzen oder auch längeren Geschichten, Gedichten und bisher einem Buch mit dem Titel „Den Horizont im Visier“, fotografiere ich gern. Bilder von Menschen, Tieren oder Naturaufnahmen wecken in mir wertvolle Erinnerungen an tolle Erlebnisse und Erfahrungen, erfüllen mich mit einem Gefühl der Dankbarkeit und des Glücks. Oft reflektiere ich eigene Aufnahmen oder versuche fremde, neue Bilder zu interpretieren. Jedes Bild hat seine individuelle Geschichte, seine eigene Botschaft. Jedes Bild erzeugt weitere Bilder im Kopf, Visionen für neue Bilder und neue Geschichten. Darüber möchte ich schreiben in Uwes Blog.

Eine Idee wird geboren: Picture & Story! P&S-Geschichten aus dem Leben, einfach um zu leben, einfach um Freude am Leben zu teilen.

Bettina: das bin ich

Damit Ihr, als Besucher und Leser in Uwes Blog, Euch ein Bild von mir machen könnt, schreibe ich hier noch ein paar Details zu meiner Person:

Vor einigen Monaten bin ich fünfzig geworden, das bedeutet für mich, ich stehe in der Mitte meines Lebens, ich bin sportlich und aktiv und reise gerne. Ich lache viel und bin nach Meinung meines Mannes viel zu optimistisch und mache, wenn ich nachdenke, zuweilen ein ernstes Gesicht, sagt auch mein Mann. Meine Haare sind immer noch blond, weil das besser aussieht als grau und meine beste Freundin sagt, ich hätte eine gute Figur. Stimmt fast, mit vier Kilo weniger wäre sie perfekt, meine Figur, obwohl ich mit mir zufrieden bin, so wie ich bin.

Manchmal mache ich verrückte Sachen wie einen Kopfstand an Silvester oder barfuß im Schnee stehen und schreien oder zehn Stunden Motorrad fahren, nur weil es Spaß macht im Fahrrausch, oder ich kaufe mir einen Erdbeermilchshake und esse dazu eine große Portion Pommes. Mein Mann und ich können zusammen auch sehr lustig sein, zum Beispiel haben wir mal ein Rollenspiel mit aufgespießten Pellkartoffeln gemacht oder mit bunten Luftballons getanzt. Ein anderes Mal haben wir unser neues Vier-Personen-Campingzelt im Wohnzimmer aufgebaut, nur um festzustellen, ob ich darin aufrecht stehen kann.

Unsere Tochter, sie fotografiert auch gern, hat so Manches mit der Kamera festgehalten, sodass wir auch heute noch oft darüber lachen können. Wir wohnen in einem schönen Haus mit Garten in einem kleinen Dorf in Rheinland-Pfalz. Seit zwei Jahren haben wir eine Hündin namens Balue, sie ist also noch jung und wild und hält uns auf Trab. Wir feiern gern Feste und gehen sonntags nicht regelmäßig zur Kirche, weil der Gottesdienst immer so früh anfängt. Wir glauben an Gott, weil wir in unseren Familien zum Glauben erzogen wurden und weil wir Gott in der Gemeinde und bei Freunden näher gekommen sind. Ich bin sicher, dass wir jeden Tag in seiner Hand geborgen sind und ich finde es gut, dass wir über Gott und unseren Glauben sprechen können.

Lebensfreude, Glück und Erfüllung

Lebensfreude, Glück und Erfüllung sind wichtige Themen für mich und ich bin, wie gesagt, eine unverbesserliche Optimistin. Das hat mir schon manchmal geschadet, doch die tägliche positive Lebensstimmung ist viel wertvoller und größer für mich, als alles Negative, was mir bisher begegnet ist. Darum möchte ich meine erste P&S-Geschichte zum Thema „Lebensfreude“ schreiben.

Einfach zu leben und Freude am Leben zu teilen, das ist mein Ziel.

Deshalb grüße ich Euch mit einem meiner Lieblingslieder, das wir sehr oft im Sommer während unserer Kanufreizeiten mit den Jugendlichen gesungen haben. Das Lied stammt aus Karnataka in Südindien und wurde in 1993 von Aksha und Devadan Konesagar und R. Hocke ins Deutsche übersetzt (Evangelisches Gesangbuch Nr. 626).

„SANTOSHA WUKKUTE“ – möge die Freude überfließen!
Liebe Grüße
Bettina