Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Informationen zu Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Der Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess) fällt auf den 2. Februar. Wenn dies zugleich der Letzte Sonntag nach Epiphanias ist, dann kann der Tag der Darstellung als Abendgottesdienst oder in der kommenden Woche begangen werden.

In Jerusalem wurde der Tag bereits im 4. Jh. Und in Rom ab dem 7. Jh. gefeiert. Es geht inhaltlich (siehe Evangelium Lukas 2,22–35 um die Auslösung des erstgeborenen Sohnes einer Familie. Wie alle Erstgeburt waren auch die ersten Söhne als Opfer Gott geweiht, mussten aber durch ein Geldopfer ausgelöst werden. (Menschenopfer gab es nicht!) Jesus war der erstgeborene Sohn von Maria und Josef.

Genau 40 Tage nach dem Christfest, liegt der Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess) in der Epiphaniaszeit und schließt damit den Weihnachtsfestkreis ab.

Thema: Gottes Sohn, den Menschen gleich.

Halleluja-Vers: Psalm 138,2a: Halleluja. Ich will anbeten zu deinem heiligen Tempel hin und deinen Namen preisen für deine Güte und Treue. Halleluja.


Liturgische Farbe: Weiß

Festzeit: Weitere Fest- und Gedenktage

AT-Lesung: 2. Mose 13,1–2.14–16

Evangelium: Lukas 2,22–35(36–40)

Epistel: Hebräer 2,14–18


Aktuelle Perikopenreihe: III

Aktueller Predigttext: Jesaja 49,1–6

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Bräuche zu Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Der alternative Name des Tages der Darstellung Jesu im Tempel ist Lichtmess. Er deutet auf die zu diesem Gottesdienst üblichen Lichterprozessionen hin.

Der Gottesdienst kann deshalb auch am Abend im Kerzenschein gefeiert werden.

Weitere Beiträge zu Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

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Liturgische Texte zu Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Wochenspruch

Wochenspruch Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Als die Zeit erfüllt war, sandte Gott seinen Sohn, geboren von einer Frau und unter das Gesetz getan.

Galater 4,4
Wochenpsalm

Wochenpsalm Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

1 Ich danke dir von ganzem Herzen,
vor den Göttern will ich dir lobsingen.

2 Ich will anbeten zu deinem heiligen Tempel hin
und deinen Namen preisen für deine Güte und Treue;

denn du hast dein Wort herrlich gemacht
um deines Namens willen.

3 Wenn ich dich anrufe, so erhörst du mich
und gibst meiner Seele große Kraft.

4 Es danken dir, Herr, alle Könige auf Erden,
dass sie hören das Wort deines Mundes;

5 sie singen von den Wegen des Herrn,
dass die Herrlichkeit des Herrn so groß ist.

6 Denn der Herr ist hoch und sieht auf den Niedrigen
und kennt den Stolzen von ferne.

7 Wenn ich mitten in der Angst wandle,
so erquickst du mich

und reckst deine Hand gegen den Zorn meiner Feinde
und hilfst mir mit deiner Rechten.

8 Der Herr wird ’s vollenden um meinetwillen.
Herr, deine Güte ist ewig.
Das Werk deiner Hände wollest du nicht lassen.

Psalm 138,1–8

Wochenlied 1

Wochenlied 1 Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Gesangbuch-Nummer: EG 222

1. Im Frieden dein, o Herre mein,
lass ziehn mich meine Straßen.
Wie mir dein Mund gegeben kund,
schenkst Gnad du ohne Maßen,
hast mein Gesicht das sel’ge Licht,
den Heiland, schauen lassen.

2. Mir armem Gast bereitet hast
das reiche Mahl der Gnaden.
Das Lebensbrot stillt Hungers Not,
heilt meiner Seele Schaden.
Ob solchem Gut jauchzt Sinn und Mut
mit alln, die du geladen.

3. O Herr, verleih, dass Lieb und Treu
in dir uns all verbinden,
dass Hand und Mund zu jeder Stund
dein Freundlichkeit verkünden,
bis nach der Zeit den Platz bereit’
an deinem Tisch wir finden.

Text: Friedrich Spitta 1898 nach einem Lied zum Lobgesang des Simeon (Lukas 2,29-32) von Johann Englisch vor 1530

Wochenlied 2

Wochenlied 2 Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Gesangbuch-Nummer: EG 519

1. Mit Fried und Freud ich fahr dahin
in Gotts Wille;
getrost ist mir mein Herz und Sinn,
sanft und stille,
wie Gott mir verheißen hat:
der Tod ist mein Schlaf worden.

2. Das macht Christus, wahr’ Gottes Sohn,
der treu Heiland,
den du mich, Herr, hast sehen lan
und g’macht bekannt,
dass er sei das Leben mein
und Heil in Not und Sterben.

3. Den hast du allen vorgestellt
mit groß’ Gnaden,
zu seinem Reich die ganze Welt
heißen laden
durch dein teuer heilsam Wort,
an allem Ort erschollen.

4. Er ist das Heil und selig Licht
für die Heiden,
zu ’rleuchten, die dich kennen nicht,
und zu weiden.
Er ist deins Volks Israel
Preis, Ehre, Freud und Wonne.

Text und Melodie: Martin Luther 1524

Perikopen zu Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Perikopenreihe I

Lesung I Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Johannes 8,12

12 Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.

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Perikopenreihe II

Lesung II Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

1. Johannes 1,1–4

1 Was von Anfang an war, was wir gehört haben, was wir gesehen haben mit unsern Augen, was wir betrachtet haben und unsre Hände betastet haben, vom Wort des Lebens –
2 und das Leben ist erschienen, und wir haben gesehen und bezeugen und verkündigen euch das Leben, das ewig ist, das beim Vater war und uns erschienen ist –,
3 was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.
4 Und dies schreiben wir, auf dass unsere Freude vollkommen sei.

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Perikopenreihe III

Lesung III Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Jesaja 49,1–6

1 Hört mir zu, ihr Inseln, und ihr Völker in der Ferne, merkt auf! Der Herr hat mich berufen von Mutterleibe an; er hat meines Namens gedacht, als ich noch im Schoß der Mutter war.
2 Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht, mit dem Schatten seiner Hand hat er mich bedeckt. Er hat mich zum spitzen Pfeil gemacht und mich in seinem Köcher verwahrt.
3 Und er sprach zu mir: Du bist mein Knecht, Israel, durch den ich mich verherrlichen will.
4 Ich aber dachte, ich arbeitete vergeblich und verzehrte meine Kraft umsonst und unnütz. Doch mein Recht ist bei dem Herrn und mein Lohn bei meinem Gott.
5 Und nun spricht der Herr, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht bereitet hat, dass ich Jakob zu ihm zurückbringen soll und Israel zu ihm gesammelt werde – und ich bin vor dem Herrn wert geachtet und mein Gott ist meine Stärke –,
6 er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, die Stämme Jakobs aufzurichten und die Zerstreuten Israels wiederzubringen, sondern ich habe dich auch zum Licht der Völker gemacht, dass mein Heil reiche bis an die Enden der Erde.

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Perikopenreihe IV

Lesung IV Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Lukas 2,22–35(36–40)

22 Und als die Tage ihrer Reinigung nach dem Gesetz des Mose um waren, brachten sie ihn hinauf nach Jerusalem, um ihn dem Herrn darzustellen,
23 wie geschrieben steht im Gesetz des Herrn (2. Mose 13,2; 13,15): »Alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, soll dem Herrn geheiligt heißen«,
24 und um das Opfer darzubringen, wie es gesagt ist im Gesetz des Herrn: »ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben« (3. Mose 12,6-8).
25 Und siehe, ein Mensch war in Jerusalem mit Namen Simeon; und dieser Mensch war gerecht und gottesfürchtig und wartete auf den Trost Israels, und der Heilige Geist war auf ihm.
26 Und ihm war vom Heiligen Geist geweissagt worden, er sollte den Tod nicht sehen, er habe denn zuvor den Christus des Herrn gesehen.
27 Und er kam vom Geist geführt in den Tempel. Und als die Eltern das Kind Jesus in den Tempel brachten, um mit ihm zu tun, wie es Brauch ist nach dem Gesetz,
28 da nahm er ihn auf seine Arme und lobte Gott und sprach:
29 Herr, nun lässt du deinen Diener in Frieden fahren,
wie du gesagt hast;
30 denn meine Augen haben deinen Heiland gesehen,
31 das Heil, das du bereitet hast vor allen Völkern,
32 ein Licht zur Erleuchtung der Heiden
und zum Preis deines Volkes Israel.
33 Und sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was von ihm gesagt wurde.
34 Und Simeon segnete sie und sprach zu Maria, seiner Mutter: Siehe, dieser ist dazu bestimmt, dass viele in Israel fallen und viele aufstehen, und ist bestimmt zu einem Zeichen, dem widersprochen wird –
35 und auch durch deine Seele wird ein Schwert dringen –, damit aus vielen Herzen die Gedanken offenbar werden.

36 Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser. Sie war hochbetagt. Nach ihrer Jungfrauschaft hatte sie sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt
37 und war nun eine Witwe von vierundachtzig Jahren; die wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
38 Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries Gott und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten.
39 Und als sie alles vollendet hatten nach dem Gesetz des Herrn, kehrten sie wieder zurück nach Galiläa in ihre Stadt Nazareth.
40 Das Kind aber wuchs und wurde stark, voller Weisheit, und Gottes Gnade lag auf ihm.

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Perikopenreihe V

Lesung V Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Hebräer 2,14–18

14 Weil nun die Kinder von Fleisch und Blut sind, hatte er gleichermaßen daran Anteil, auf dass er durch den Tod die Macht nähme dem, der Gewalt über den Tod hatte, nämlich dem Teufel,
15 und die erlöste, die durch Furcht vor dem Tod im ganzen Leben Knechte sein mussten.
16 Denn er nimmt sich nicht der Engel an, sondern der Kinder Abrahams nimmt er sich an.
17 Daher musste der Sohn in allem seinen Brüdern gleich werden, auf dass er barmherzig würde und ein treuer Hoherpriester vor Gott, zu sühnen die Sünden des Volkes.
18 Denn da er selber gelitten hat und versucht worden ist, kann er helfen denen, die versucht werden.

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Perikopenreihe VI

Lesung VI Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

2. Mose 13,1–2.14–16

1Und der Herr redete mit Mose und sprach:
2 Heilige mir alle Erstgeburt bei den Israeliten; alles, was zuerst den Mutterschoß durchbricht bei Mensch und Vieh, das ist mein.
14 Und wenn dich morgen dein Sohn fragen wird: Was bedeutet das?, sollst du ihm sagen: Der Herr hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten, aus der Knechtschaft, geführt.
15 Denn als der Pharao hartnäckig war und uns nicht ziehen ließ, erschlug der Herr alle Erstgeburt in Ägyptenland, von der Erstgeburt des Menschen bis zur Erstgeburt des Viehs. Darum opfere ich dem Herrn alles Männliche, das zuerst den Mutterschoß durchbricht, aber die Erstgeburt meiner Söhne löse ich aus.
16 Und das soll dir ein Zeichen auf deiner Hand sein und ein Merkzeichen zwischen deinen Augen; denn der Herr hat uns mit mächtiger Hand aus Ägypten geführt.

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Marginalie 1

Lesung VII Tag der Darstellung Jesu im Tempel (Lichtmess)

Maleachi 3,1-4

1 Siehe, ich will meinen Engel senden, der vor mir her den Weg bereiten soll. Und bald wird kommen zu seinem Tempel der Herr, den ihr sucht; und der Engel des Bundes, den ihr begehrt, siehe, er kommt!, spricht der Herr Zebaoth.
2 Wer wird aber den Tag seines Kommens ertragen können, und wer wird bestehen, wenn er erscheint? Denn er ist wie das Feuer eines Schmelzers und wie die Lauge der Wäscher.
3 Er wird sitzen und schmelzen und das Silber reinigen, er wird die Söhne Levi reinigen und läutern wie Gold und Silber. Dann werden sie dem Herrn Opfer bringen in Gerechtigkeit,
4 und es wird dem Herrn wohlgefallen das Opfer Judas und Jerusalems wie vormals und vor langen Jahren.

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Alle Marginalien

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Liebe Grüße und bleib von Gott behütet!
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Uwe Hermann

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Digital-Pfarrer und Reli-Blogger

Zitat

Lasst uns dankbar sein gegenüber Menschen, die uns glücklich machen. Sie sind die liebenswerten Gärtner, die unsere Seele zum Blühen bringen.

Marcel Proust

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