Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Informationen zu Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wird am 27. Januar begangen. An diesem Tag im Jahr 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz von sowjetischen Soldaten befreit. Bis zu 1,5 Millionen Menschen wurden allein in diesem Lager ermordet.

In der evangelischen Kirche ist dieser Tag seit 2019 ein offizieller Gedenktag. Die liturgische Farbe Violett deutet darauf hin, dass es um ein doppeltes Thema geht: 1. Gedenken an die Opfer, 2. Buße für die Schuld.

Thema: Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.

Halleluja-Vers: entfällt


Liturgische Farbe: Violett

Festzeit: Weitere Fest- und Gedenktage

AT-Lesung: 1. Mose 4,1–10

Evangelium: Matthäus 10,26b–28(29–31)

Epistel: 1. Johannes 2,7–11


Aktuelle Perikopenreihe: III

Aktueller Predigttext: Matthäus 10,26b–28(29–31)

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Dieser Beitrag steht im Themenbereich Liturgisches Kirchenjahr.

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Bräuche zu Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Von der Aktion Sühnezeichen kann jedes Jahr eine Arbeitshilfe zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus bezogen werden.

Weitere Beiträge zu Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

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Liturgische Texte zu Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Wochenspruch

Wochenspruch Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und dass es nicht aus deinem Herzen kommt dein ganzes Leben lang.

5. Mose 4,9a
Wochenpsalm

Wochenpsalm Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

1 Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird,
so werden wir sein wie die Träumenden.

2 Dann wird unser Mund voll Lachens
und unsre Zunge voll Rühmens sein.

Da wird man sagen unter den Völkern:
Der Herr hat Großes an ihnen getan!

3 Der Herr hat Großes an uns getan;
des sind wir fröhlich.

4 Herr, bringe zurück unsre Gefangenen,
wie du die Bäche wiederbringst im Südland.

5 Die mit Tränen säen,
werden mit Freuden ernten.

6 Sie gehen hin und weinen
und tragen guten Samen

und kommen mit Freuden
und bringen ihre Garben.

Psalm 126

Wochenlied 1

Wochenlied 1 Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gesangbuch-Nummer: EG 146

1. Nimm von uns, Herr, du treuer Gott,
die schwere Straf und große Not,
die wir mit Sünden ohne Zahl
verdienet haben allzumal.
Behüt vor Krieg und teurer Zeit,
vor Seuchen, Feu’r und großem Leid.

2. Erbarm dich deiner bösen Knecht,
wir flehn um Gnad und nicht um Recht;
denn so du, Herr, den rechten Lohn
uns geben wolltst nach unserm Tun,
so müsst die ganze Welt vergehn
und könnt kein Mensch vor dir bestehn.

3. Ach Herr Gott, durch die Treue dein
mit Trost und Rettung uns erschein.
Beweis an uns dein große Gnad
und straf uns nicht auf frischer Tat,
wohn uns mit deiner Güte bei,
dein Zorn und Grimm fern von uns sei.

4. Gedenk an deines Sohnes Tod,
sieh an sein heilig Wunden rot.
Die sind ja für die ganze Welt
die Zahlung und das Lösegeld.
Des trösten wir uns allezeit
und hoffen auf Barmherzigkeit.

5. Leit uns mit deiner rechten Hand
und segne unser Stadt und Land;
gib uns allzeit dein heilig Wort,
behüt vors Teufels List und Mord;
ein selig End wollst uns verleihn,
auf dass wir ewig bei dir sein.

Text: Martin Moller 1584 nach »Aufer immensam, Deus, aufer iram« Wittenberg 1541

Wochenlied 2

Wochenlied 2 Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Gesangbuch-Nummer: EGE 2

Menschen gehen zu Gott in ihrer Not

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Perikopen zu Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Perikopenreihe I

Lesung I Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Epheser 4,25–32

25 Darum legt die Lüge ab und redet die Wahrheit, ein jeder mit seinem Nächsten, weil wir untereinander Glieder sind.
26 Zürnt ihr, so sündigt nicht; lasst die Sonne nicht über eurem Zorn untergehen
27 und gebt nicht Raum dem Teufel.
28 Wer gestohlen hat, der stehle nicht mehr, sondern arbeite und schaffe mit eigenen Händen das nötige Gut, damit er dem Bedürftigen abgeben kann.
29 Lasst kein faules Geschwätz aus eurem Mund gehen, sondern redet, was gut ist, was erbaut und was notwendig ist, damit es Gnade bringe denen, die es hören.
30 Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt seid für den Tag der Erlösung.
31 Alle Bitterkeit und Grimm und Zorn und Geschrei und Lästerung seien fern von euch samt aller Bosheit.
32 Seid aber untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus.

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Perikopenreihe II

Lesung II Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Prediger 8,10–14.17

10 Und weiter sah ich Gottlose, die begraben wurden und zur Ruhe kamen; aber die recht getan hatten, mussten hinweg von heiliger Stätte und wurden vergessen in der Stadt. Das ist auch eitel.
11 Weil das Urteil über böses Tun nicht sogleich ergeht, wird das Herz der Menschen voll Begier, Böses zu tun.
12 Wenn ein Sünder auch hundertmal Böses tut und lange lebt, so weiß ich doch, dass es wohlgehen wird denen, die Gott fürchten, die sein Angesicht scheuen.
13 Aber dem Gottlosen wird es nicht wohlgehen, und wie der Schatten wird nicht lange leben, wer sich vor Gott nicht fürchtet.
14 Es ist eitel, was auf Erden geschieht: Es gibt Gerechte, denen geht es, als hätten sie Werke der Gottlosen getan, und es gibt Gottlose, denen geht es, als hätten sie Werke der Gerechten getan. Ich sprach: Das ist auch eitel.
17 Und ich sah alles Tun Gottes. Denn ein Mensch kann das Tun nicht ergründen, das unter der Sonne geschieht. Je mehr der Mensch sich müht zu suchen, desto weniger findet er. Und auch wenn der Weise meint: »Ich weiß es«, so kann er’s doch nicht finden.

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Perikopenreihe III

Lesung III Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Matthäus 10,26b–28(29–31)

26b Denn es ist nichts verborgen, was nicht offenbar wird, und nichts geheim, was man nicht wissen wird.
27 Was ich euch sage in der Finsternis, das redet im Licht; und was euch gesagt wird in das Ohr, das verkündigt auf den Dächern.
28 Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, doch die Seele nicht töten können; fürchtet viel mehr den, der Leib und Seele verderben kann in der Hölle.

29 Verkauft man nicht zwei Sperlinge für einen Groschen? Dennoch fällt keiner von ihnen auf die Erde ohne euren Vater.
30 Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Haupt alle gezählt.
31 Darum fürchtet euch nicht; ihr seid kostbarer als viele Sperlinge.

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Perikopenreihe IV

Lesung IV Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

1. Johannes 2,7–11

7 Meine Lieben, ich schreibe euch nicht ein neues Gebot, sondern das alte Gebot, das ihr von Anfang an gehabt habt. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt.
8 Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, das wahr ist in ihm und in euch; denn die Finsternis vergeht und das wahre Licht scheint schon.
9 Wer sagt, er sei im Licht, und hasst seinen Bruder, der ist noch in der Finsternis.
10 Wer seinen Bruder liebt, der bleibt im Licht, und durch ihn kommt niemand zu Fall.
11 Wer aber seinen Bruder hasst, der ist in der Finsternis und wandelt in der Finsternis und weiß nicht, wo er hingeht; denn die Finsternis hat seine Augen verblendet.

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Perikopenreihe V

Lesung V Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

1. Mose 4,1–10

1 Und Adam erkannte seine Frau Eva, und sie ward schwanger und gebar den Kain und sprach: Ich habe einen Mann gewonnen mithilfe des Herrn.
2 Danach gebar sie Abel, seinen Bruder. Und Abel wurde ein Schäfer, Kain aber wurde ein Ackermann.
3 Es begab sich aber nach etlicher Zeit, dass Kain dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes.
4 Und auch Abel brachte von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr sah gnädig an Abel und sein Opfer,
5 aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.
6 Da sprach der Herr zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?
7 Ist’s nicht so: Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.
8 Da sprach Kain zu seinem Bruder Abel: Lass uns aufs Feld gehen! Und es begab sich, als sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.
9 Da sprach der Herr zu Kain: Wo ist dein Bruder Abel? Er sprach: Ich weiß nicht; soll ich meines Bruders Hüter sein?
10 Er aber sprach: Was hast du getan? Die Stimme des Blutes deines Bruders schreit zu mir von der Erde.

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Perikopenreihe VI

Lesung VI Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Lukas 22,(31–34)54–62

31 Simon, Simon, siehe, der Satan hat begehrt, euch zu sieben wie den Weizen.
32 Ich aber habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Und wenn du dann umkehrst, so stärke deine Brüder.
33 Er aber sprach zu ihm: Herr, ich bin bereit, mit dir ins Gefängnis und in den Tod zu gehen.
34 Er aber sprach: Petrus, ich sage dir: Der Hahn wird heute nicht krähen, ehe du dreimal geleugnet hast, dass du mich kennst.

54 Sie ergriffen ihn aber und führten ihn ab und brachten ihn in das Haus des Hohenpriesters. Petrus aber folgte von ferne.
55 Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich mitten unter sie.
56 Da sah ihn eine Magd im Licht sitzen und sah ihn genau an und sprach: Dieser war auch mit ihm.
57 Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht.
58 Und nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von denen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin’s nicht.
59 Und nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm; denn er ist auch ein Galiläer.
60 Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn.
61 Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen.
62 Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.

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Marginalie 1

Lesung VII Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Psalm 34,16-23

16 Die Augen des Herrn merken auf die Gerechten
und seine Ohren auf ihr Schreien.
17 Das Antlitz des Herrn steht wider alle, die Böses tun,
dass er ihren Namen ausrotte von der Erde.
18 Wenn die Gerechten schreien, so hört der Herr
und errettet sie aus all ihrer Not.
19 Der Herr ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind,
und hilft denen, die ein zerschlagenes Gemüt haben.
20 Der Gerechte muss viel leiden,
aber aus alledem hilft ihm der Herr.
21 Er bewahrt ihm alle seine Gebeine,
dass nicht eines von ihnen zerbrochen wird.
22 Den Frevler wird das Unglück töten,
und die den Gerechten hassen, fallen in Schuld.
23 Der Herr erlöst das Leben seiner Knechte,
und alle, die auf ihn trauen, werden frei von Schuld.

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Alle Marginalien

Alle Marginalien Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

  • Psalm 34,16-23 – Unter Gottes Schutz – Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!
  • Psalm 46,1-12 – Ein feste Burg ist unser Gott – Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!
  • Markus 12,28-34 – Die Frage nach dem höchsten Gebot – Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!
  • Römer 11,1-2a – Gott hat sein Volk nicht verstoßen – Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

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Liturgische Infos
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus auf kirchenjahr-evangelisch.de
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus auf daskirchenjahr.de

Weitere Informationen
Wikipedia “Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus”.
Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus auf ekhn.de.

Weitere Predigten:

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Zentrum Verkündigung der EKHN
Göttinger Predigten im Internet
Calwer Predigten online

Lechajim – für das Leben!
Liebe Grüße und bleib von Gott behütet!
Uwe

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