2. Sonntag nach dem Christfest

2. Sonntag nach dem Christfest

Informationen zu 2. Sonntag nach dem Christfest

Jesus ist der Sohn seines himmlischen Vaters. Deshalb steht das Evangelium vom 12-jährigen Jesus im Tempel (dem Haus seines Vaters) im Mittelpunkt.

Der 2. Sonntag nach dem Christfest wird nur gefeiert, wenn der 3., 4. oder 5. Januar auf einen Sonntag fällt. Er kann auch durch das Epiphaniasfest ersetzt werden, wenn dies am 06.01. nicht gefeiert werden kann, oder durch die Texte des Tages der Beschneidung und Namengebung Jesu, wenn der 01.01. als Neujahrstag begangen wurde.

Da der 2. Sonntag nach dem Christfest deshalb nur selten gefeiert wird, sind ihm nur drei Lesungstexte zugeordnet (AT-Lesung, Evangelium und Epistel), die als Lesung IV bis VI wiederholt werden.

Thema: Jesus, der Sohn Gottes

Halleluja-Vers: Psalm 100,1.2a: Halleluja. Jauchzet dem Herrn, alle Welt! Dienet dem Herrn mit Freuden, Halleluja.


Liturgische Farbe: Weiß

Festzeit: Weihnachtszeit

AT-Lesung: Jesaja 61,1–3(4.9)10.11

Evangelium: Lukas 2,41–52

Epistel: 1. Johannes 5,11–13


Aktuelle Perikopenreihe: III

Aktueller Predigttext: Lukas 2,41–52

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Bräuche zu 2. Sonntag nach dem Christfest

Ein spezielles Brauchtum für den 2. Sonntag nach dem Christfest gibt es nicht. Dazu entfällt dieser Sonntag zu oft oder wird von anderen Sonn- und Feiertagen verdrängt. Allerdings gehört er, wenn er begangen wird, zu den “Zwölf Heiligen Nächten”, die in die Zeit zwischen Weihnachten und Epiphanias fallen.

Früher gab es vielfältiges Brauchtum in diesen Tagen (”Nächten”), das überwiegend durch Aberglaube und Heidentum geprägt war. Das meiste ist heute vergessen oder spielt nur in esoterischen Kreisen eine Rolle. Du kannst Dich darüber hier informieren: Wikipedia “Rauhnacht”.

Mein Kollege Martin Senftleben hat auf seiner Seite daskirchenjahr.de eine Zusammenstellung von Andachten für die Zwölf Heiligen Nächte zu den Themen Gang durch die Heilsgeschichte, Frieden, Gerechtigkeit, Licht in der Dunkelheit, Glaube und Nachbarn und Fremde veröffentlicht: daskirchenjahr.de.

Im Evangelium vom 12-jährigen Jesus im Tempel wird Jesus von Maria und Joseph verzweifelt gesucht und schließlich im Tempel, dem “Haus seines Vaters” – Gott – gefunden, wie er mit den Priestern diskutiert. Es geht vor allem um das Thema “Jesus als Sohn Gottes”, aber auch das Verhältnis von Kindern und Eltern spielt eine Rolle. Wenn der 2. Sonntag nach dem Christfest gottesdienstlich begangen wird, schlägt deshalb das “Evangelische Gottesdienstbuch” vor, Konfirmanden, Konfirmandinnen oder andere Jugendliche in den Gottesdienst mit einzubeziehen.

Weitere Beiträge zu 2. Sonntag nach dem Christfest

Leider gibt es noch keine weiteren Beiträge, aber vielleicht interessieren Dich diese beiden allgemeineren Beiträge über das Kirchenjahr und die Wochensprüche:

Liturgische Texte zu 2. Sonntag nach dem Christfest

Wochenspruch

Wochenspruch zum 2. Sonntag nach dem Christfest

Und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des eingeborenen Sohnes vom Vater, voller Gnade und Wahrheit.

Johannes 1,14b
Wochenpsalm

Wochenpsalm 2. Sonntag nach dem Christfest

1 Jauchzet dem Herrn, alle Welt!
2 Dienet dem Herrn mit Freuden,
kommt vor sein Angesicht mit Frohlocken!

3 Erkennet, dass der Herr Gott ist!
Er hat uns gemacht und nicht wir selbst
zu seinem Volk und zu Schafen seiner Weide.

4 Gehet zu seinen Toren ein mit Danken,
zu seinen Vorhöfen mit Loben;
danket ihm, lobet seinen Namen!

5 Denn der Herr ist freundlich,
und seine Gnade währet ewig
und seine Wahrheit für und für.

Psalm 100

Wochenlied 1

Wochenlied 1 zum 2. Sonntag nach dem Christfest

Gesangbuch-Nummer: EG 56

Weil Gott in tiefster Nacht erschienen

Der Text kann aus rechtlichen Gründen leider nicht angezeigt werden.

Wochenlied 2

Wochenlied 2 zum 2. Sonntag nach dem Christfest

Gesangbuch-Nummer: EG 73

1. Auf, Seele, auf und säume nicht,
es bricht das Licht herfür;
der Wunderstern gibt dir Bericht,
der Held sei vor der Tür,
der Held sei vor der Tür.

2. Geh weg aus deinem Vaterhaus
zu suchen solchen Herrn
und richte deine Sinne aus
auf diesen Morgenstern,
auf diesen Morgenstern.

3. Gib acht auf diesen hellen Schein,
der aufgegangen ist;
er führet dich zum Kindelein,
das heißet Jesus Christ,
das heißet Jesus Christ.

4. Drum mache dich behände auf,
befreit von aller Last,
und lass nicht ab von deinem Lauf,
bis du dies Kindlein hast,
bis du dies Kindlein hast.

5. Halt dich im Glauben an das Wort,
das fest ist und gewiss;
das führet dich zum Lichte fort
aus aller Finsternis,
aus aller Finsternis.

6. Ach sinke du vor seinem Glanz
in tiefste Demut ein
und lass dein Herz erleuchten ganz
von solchem Freudenschein,
von solchem Freudenschein.

7. Gib dich ihm selbst zum Opfer dar
mit Geiste, Leib und Seel
und singe mit der Engel Schar:
»Hier ist Immanuel,
hier ist Immanuel.«

8. Hier ist das Ziel, hier ist der Ort,
wo man zum Leben geht;
hier ist des Paradieses Pfort,
die wieder offen steht,
die wieder offen steht.

9. Hier fallen alle Sorgen hin,
zur Lust wird alle Pein;
es wird erfreuet Herz und Sinn
in diesem Jesulein,
in diesem Jesulein.

10. Der zeigt dir einen andern Weg,
als du vorher erkannt,
den stillen Ruh- und Friedenssteg
zum ewgen Vaterland,
zum ewgen Vaterland.

Text: Michael Müller 1700/1704

Perikopen zu 2. Sonntag nach dem Christfest

Perikopenreihe I

Lesung I und IV 2. Sonntag nach dem Christfest

1. Johannes 5,11–13

11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.
12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
13 Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

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Perikopenreihe II

Lesung II und V 2. Sonntag nach dem Christfest

Jesaja 61,1–3(4.9)10.11

1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen;
2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden,
3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, schöne Kleider statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, »Pflanzung des HERRN«, ihm zum Preise.

4 Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben.
9 Und man soll ihr Geschlecht kennen unter den Völkern und ihre Nachkommen unter den Nationen, dass, wer sie sehen wird, erkennen soll, dass sie ein Geschlecht sind, gesegnet vom HERRN.

10 Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.
11 Denn gleichwie Gewächs aus der Erde wächst und Same im Garten aufgeht, so lässt Gott der HERR Gerechtigkeit aufgehen und Ruhm vor allen Völkern.

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Perikopenreihe III

Lesung III und VI 2. Sonntag nach dem Christfest

Lukas 2,41–52

41 Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest.
42 Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes.
43 Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten’s nicht.
44 Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten.
45 Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn.
46 Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.
47 Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten.
48 Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
49 Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?
50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.
51 Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen gehorsam. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

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Perikopenreihe IV

Lesung I und IV 2. Sonntag nach dem Christfest

1. Johannes 5,11–13

11 Und das ist das Zeugnis, dass uns Gott das ewige Leben gegeben hat, und dieses Leben ist in seinem Sohn.
12 Wer den Sohn hat, der hat das Leben; wer den Sohn Gottes nicht hat, der hat das Leben nicht.
13 Das habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr das ewige Leben habt, die ihr glaubt an den Namen des Sohnes Gottes.

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Perikopenreihe V

Lesung II und V 2. Sonntag nach dem Christfest

Jesaja 61,1–3(4.9)10.11

1 Der Geist Gottes des HERRN ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat. Er hat mich gesandt, den Elenden gute Botschaft zu bringen, die zerbrochenen Herzen zu verbinden, zu verkündigen den Gefangenen die Freiheit, den Gebundenen, dass sie frei und ledig sein sollen;
2 zu verkündigen ein gnädiges Jahr des HERRN und einen Tag der Rache unsres Gottes, zu trösten alle Trauernden,
3 zu schaffen den Trauernden zu Zion, dass ihnen Schmuck statt Asche, Freudenöl statt Trauer, schöne Kleider statt eines betrübten Geistes gegeben werden, dass sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, »Pflanzung des HERRN«, ihm zum Preise.

4 Sie werden die alten Trümmer wieder aufbauen und, was vorzeiten zerstört worden ist, wieder aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte erneuern, die von Geschlecht zu Geschlecht zerstört gelegen haben.
9 Und man soll ihr Geschlecht kennen unter den Völkern und ihre Nachkommen unter den Nationen, dass, wer sie sehen wird, erkennen soll, dass sie ein Geschlecht sind, gesegnet vom HERRN.

10 Ich freue mich im HERRN, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mir die Kleider des Heils angezogen und mich mit dem Mantel der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam mit priesterlichem Kopfschmuck geziert und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.
11 Denn gleichwie Gewächs aus der Erde wächst und Same im Garten aufgeht, so lässt Gott der HERR Gerechtigkeit aufgehen und Ruhm vor allen Völkern.

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Perikopenreihe VI

Lesung III und VI 2. Sonntag nach dem Christfest

Lukas 2,41–52

41 Und seine Eltern gingen alle Jahre nach Jerusalem zum Passafest.
42 Und als er zwölf Jahre alt war, gingen sie hinauf nach dem Brauch des Festes.
43 Und als die Tage vorüber waren und sie wieder nach Hause gingen, blieb der Knabe Jesus in Jerusalem, und seine Eltern wussten’s nicht.
44 Sie meinten aber, er wäre unter den Gefährten, und kamen eine Tagereise weit und suchten ihn unter den Verwandten und Bekannten.
45 Und da sie ihn nicht fanden, gingen sie wieder nach Jerusalem und suchten ihn.
46 Und es begab sich nach drei Tagen, da fanden sie ihn im Tempel sitzen, mitten unter den Lehrern, wie er ihnen zuhörte und sie fragte.
47 Und alle, die ihm zuhörten, verwunderten sich über seinen Verstand und seine Antworten.
48 Und als sie ihn sahen, entsetzten sie sich. Und seine Mutter sprach zu ihm: Mein Kind, warum hast du uns das getan? Siehe, dein Vater und ich haben dich mit Schmerzen gesucht.
49 Und er sprach zu ihnen: Warum habt ihr mich gesucht? Wusstet ihr nicht, dass ich sein muss in dem, was meines Vaters ist?
50 Und sie verstanden das Wort nicht, das er zu ihnen sagte.
51 Und er ging mit ihnen hinab und kam nach Nazareth und war ihnen gehorsam. Und seine Mutter behielt alle diese Worte in ihrem Herzen.
52 Und Jesus nahm zu an Weisheit, Alter und Gnade bei Gott und den Menschen.

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Marginalie 1

Lesung VII 2. Sonntag nach dem Christfest

Röm 16,25-27

25 Dem aber, der euch stärken kann gemäß meinem Evangelium und der Predigt von Jesus Christus, gemäß der Offenbarung des Geheimnisses, das seit ewigen Zeiten verschwiegen war,
26 nun aber offenbart und kundgemacht ist durch die Schriften der Propheten nach dem Befehl des ewigen Gottes, den Gehorsam des Glaubens aufzurichten unter allen Heiden,
27 ihm, dem einzigen und weisen Gott, sei durch Jesus Christus Ehre in Ewigkeit! Amen.

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Alle Marginalien

Alle Marginalien 2. Sonntag nach dem Christfest

  • Johannes 1,43-51 – Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!
  • Johannes 7,14-18 – Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!
  • Römer 16,25-27 – Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

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Digital-Pfarrer und Reli-Blogger

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Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

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