Informationen zu 10. Sonntag nach Trinitatis

Ich arbeite mit Hochdruck an der Vervollständigung dieses Liturgischen Kalenders. Weitere Informationen werden bald erscheinen. Deshalb:

Komm doch bald mal wieder vorbei.

Thema: Das Verhältnis und die Verbindung zwischen Juden und Christen


Liturgische Farbe: Grün

Festzeit: Trinitatiszeit

AT-Lesung: 2. Mose 19, 1-6

Evangelium: Markus 12, 28-34

Epistel: Römer 11, 25-32


Aktuelle Perikopenreihe: II

Aktueller Predigttext: Römer 11, 25-32

:
Liturgisches Kirchenjahr

Dieser Beitrag steht im Themenbereich Liturgisches Kirchenjahr.

>
Kirchenjahr
F
Spiritualität

Kirchenjahr gehört mit Kirche und Bibel zum Bereich Spiritualität.

R
Übersicht

Infos über alle Themen meines Blogs findest Du auf der Übersichtsseite.

Bräuche zu 10. Sonntag nach Trinitatis

Ich arbeite mit Hochdruck an der Vervollständigung dieses Liturgischen Kalenders. Weitere Informationen werden bald erscheinen. Deshalb:

Komm doch bald mal wieder vorbei.

Weitere Beiträge zu 10. Sonntag nach Trinitatis

Kirchenjahr

Das evangelische Kirchenjahr: Dieser Beitrag bietet Dir einen Überblick zum Thema und Du findest Links zu allen Beiträgen zum Kirchenjahr.

Das Kirchenjahr im Alltag

Das Kirchenjahr im Alltag ist hilfreich, wenn wir es in unser Leben holen. Gewohnheit und Achtsamkeit machen Rituale lebendig.

Die Wochensprüche des Kirchenjahres

Wochensprüche des evangelischen Kirchenjahres, Verse aus der Bibel, die das Motto eines Sonntags angeben. Hier sind alle Sprüche verzeichnet.

Liturgische Texte zu 10. Sonntag nach Trinitatis

Wochenspruch

Wochenspruch 10. Sonntag nach Trinitatis

Wohl dem Volk, dessen Gott der HERR ist, dem Volk, das er zum Erbe erwählt hat.

Psalm 33, 12
Wochenpsalm

Wochenspalm zum 10. Sonntag nach Trinitatis

1 Ich freute mich über die, die mir sagten
L
asset uns ziehen zum Hause des Herrn:

2 Nun stehen unsere Füße
in deinen Toren, Jerusalem.

3 Jerusalem ist gebaut als eine Stadt,
in der man zusammenkommen soll,

4 wohin die Stämme hinaufziehen,
die Stämme des Herrn,

wie es geboten ist dem Volke Israel,
zu preisen den Namen des Herrn.

5 Denn dort stehen Throne zum Gericht,
die Throne des Hauses David.

6 Wünschet Jerusalem Frieden!
Es möge wohlgehen denen, die dich lieben!

7 Es möge Friede sein in deinen Mauern
und Glück in deinen Palästen!

8 Um meiner Brüder und Freunde willen
will ich dir Frieden wünschen.

9 Um des Hauses des Herrn willen, unseres Gottes,
will ich dein Bestes suchen.

Psalm 122

Wochenlied 1

Wochenlied 1 zum 10. Sonntag nach Trinitatis

Gesangbuch-Nummer: EG 290

1. Nun danket Gott, erhebt und preiset
die Gnaden, die er euch erweiset,
und zeiget allen Völkern an
die Wunder, die der Herr getan.
O Volk des Herrn, sein Eigentum,
besinge deines Gottes Ruhm.

2. Fragt nach dem Herrn und seiner Stärke;
der Herr ist groß in seinem Werke.
Sucht doch sein freundlich Angesicht:
den, der ihn sucht, verlässt er nicht.
Denkt an die Wunder, die er tat,
und was sein Mund versprochen hat.

3. O Israel, Gott herrscht auf Erden.
Er will von dir verherrlicht werden;
er denket ewig seines Bunds
und der Verheißung seines Munds,
die er den Vätern kundgetan:
Ich lass euch erben Kanaan.

4. Sie haben seine Treu erfahren,
da sie noch fremd und wenig waren;
sie zogen unter Gottes Hand
von einem Land zum andern Land.
Er schützte und bewahrte sie,
und seine Huld verließ sie nie.

5. Gott zog des Tages vor dem Volke,
den Weg zu weisen, in der Wolke,
und machte ihm die Nächte hell;
ließ springen aus dem Fels den Quell,
tat Wunder durch sein Machtgebot
und speiste sie mit Himmelsbrot.

6. Das tat der Herr, weil er gedachte
des Bunds, den er mit Abram machte.
Er führt an seiner treuen Hand
sein Volk in das verheißne Land,
damit es diene seinem Gott
und dankbar halte sein Gebot.

7. O seht, wie Gott sein Volk regieret,
aus Angst und Not zur Ruhe führet.
Er hilft, damit man immerdar
sein Recht und sein Gesetz bewahr.
O wer ihn kennet, dient ihm gern.
Gelobet sei der Nam des Herrn.

Text: Str. 1.3.4.6 Johannes Stapfer 1775; Str. 2.5.7 Matthias Jorissen 1798

Wochenlied 2

Wochenlied 2 zum 10. Sonntag nach Trinitatis

Gesangbuch-Nummer: EG 429

Lobt und preist die herrlichen Taten des Herrn

Der Text kann aus rechtlichen Gründen leider nicht angezeigt werden.

Perikopen zu 10. Sonntag nach Trinitatis

Perikopenreihe I

Lesung I 10. Sonntag nach Trinitatis

Markus 12, 28-34

28 Und es trat zu ihm einer der Schriftgelehrten, der ihnen zugehört hatte, wie sie miteinander stritten. Als er sah, dass er ihnen gut geantwortet hatte, fragte er ihn: Welches ist das höchste Gebot von allen?
29 Jesus antwortete: Das höchste Gebot ist das: »Höre, Israel, der Herr, unser Gott, ist der Herr allein,
30 und du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von ganzem Gemüt und mit all deiner Kraft« (5.Mose 6,4-5).
31 Das andre ist dies: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst« (3.Mose 19,18). Es ist kein anderes Gebot größer als diese.
32 Und der Schriftgelehrte sprach zu ihm: Ja, Meister, du hast recht geredet! Er ist einer, und ist kein anderer außer ihm;
33 und ihn lieben von ganzem Herzen, von ganzem Gemüt und mit aller Kraft, und seinen Nächsten lieben wie sich selbst, das ist mehr als alle Brandopfer und Schlachtopfer.
34 Da Jesus sah, dass er verständig antwortete, sprach er zu ihm: Du bist nicht fern vom Reich Gottes. Und niemand wagte mehr, ihn zu fragen.

Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

Perikopenreihe II

Lesung II 10. Sonntag nach Trinitatis

Römer 11, 25-32

25 Ich will euch, Brüder und Schwestern, dieses Geheimnis nicht verhehlen, damit ihr euch nicht selbst für klug haltet: Verstockung ist einem Teil Israels widerfahren, bis die volle Zahl der Heiden hinzugekommen ist.
26 Und so wird ganz Israel gerettet werden, wie geschrieben steht (Jesaja 59,20; Jeremia 31,33): »Es wird kommen aus Zion der Erlöser; der wird abwenden alle Gottlosigkeit von Jakob.
27 Und dies ist mein Bund mit ihnen, wenn ich ihre Sünden wegnehmen werde.«
28 Nach dem Evangelium sind sie zwar Feinde um euretwillen; aber nach der Erwählung sind sie Geliebte um der Väter willen.
29 Denn Gottes Gaben und Berufung können ihn nicht gereuen.
30 Denn wie ihr einst Gott ungehorsam gewesen seid, nun aber Barmherzigkeit erlangt habt wegen ihres Ungehorsams,
31 so sind auch jene jetzt ungehorsam geworden wegen der Barmherzigkeit, die euch widerfahren ist, damit auch sie jetzt Barmherzigkeit erlangen.
32 Denn Gott hat alle eingeschlossen in den Ungehorsam, damit er sich aller erbarme.

Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

Perikopenreihe III

Lesung III 10. Sonntag nach Trinitatis

2. Mose 19, 1-6

1 Im dritten Monat nach dem Auszug der Israeliten aus Ägyptenland, an diesem Tag kamen sie in die Wüste Sinai.
2 Sie brachen auf von Refidim und kamen in die Wüste Sinai, und Israel lagerte sich dort in der Wüste gegenüber dem Berge.
3 Und Mose stieg hinauf zu Gott. Und der Herr rief ihm vom Berge zu und sprach: So sollst du sagen zu dem Hause Jakob und den Israeliten verkündigen:
4 Ihr habt gesehen, was ich an den Ägyptern getan habe und wie ich euch getragen habe auf Adlerflügeln und euch zu mir gebracht.
5 Werdet ihr nun meiner Stimme gehorchen und meinen Bund halten, so sollt ihr mein Eigentum sein vor allen Völkern; denn die ganze Erde ist mein.
6 Und ihr sollt mir ein Königreich von Priestern und ein heiliges Volk sein. Das sind die Worte, die du den Israeliten sagen sollst.

Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

Perikopenreihe IV

Lesung IV 10. Sonntag nach Trinitatis

Matthäus 5, 17-20

17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergehen, wird nicht vergehen der kleinste Buchstabe noch ein Tüpfelchen vom Gesetz, bis es alles geschieht.
19 Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und lehrt die Leute so, der wird der Kleinste heißen im Himmelreich; wer es aber tut und lehrt, der wird groß heißen im Himmelreich.
20 Denn ich sage euch: Wenn eure Gerechtigkeit nicht besser ist als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen.

Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

Perikopenreihe V

Lesung V 10. Sonntag nach Trinitatis

5. Mose 4, 5-10

5 Sieh, ich habe euch gelehrt Gebote und Rechte, wie mir der Herr, mein Gott, geboten hat, dass ihr danach tun sollt im Lande, in das ihr kommen werdet, um es einzunehmen.
6 So haltet sie nun und tut sie! Denn darin zeigt sich den Völkern eure Weisheit und euer Verstand. Wenn sie alle diese Gebote hören werden, dann müssen sie sagen: Was für weise und verständige Leute sind das, ein herrliches Volk!
7 Denn wo ist so ein herrliches Volk, dem Götter so nahe sind wie uns der Herr, unser Gott, sooft wir ihn anrufen?
8 Und wo ist so ein großes Volk, das so gerechte Ordnungen und Gebote hat wie dies ganze Gesetz, das ich euch heute vorlege?
9 Hüte dich nur und bewahre deine Seele gut, dass du nicht vergisst, was deine Augen gesehen haben, und dass es nicht aus deinem Herzen kommt dein ganzes Leben lang. Und du sollst deinen Kindern und Kindeskindern kundtun
10 den Tag, da du vor dem Herrn, deinem Gott, standest an dem Berge Horeb, als der Herr zu mir sagte: Versammle mir das Volk, dass ich sie meine Worte hören lasse und sie mich fürchten lernen alle Tage ihres Lebens auf Erden und ihre Kinder lehren.

Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

Perikopenreihe VI

Lesung VI 10. Sonntag nach Trinitatis

Sacharja 8, 20-23

20 So spricht der Herr Zebaoth: Es werden noch Völker kommen und Bürger vieler Städte,
21 und die Bürger der einen Stadt werden zur andern gehen und sagen: Lasst uns gehen, den Herrn anzuflehen und zu suchen den Herrn Zebaoth; wir wollen mit euch gehen.
22 So werden viele Völker und mächtige Nationen kommen, den Herrn Zebaoth in Jerusalem zu suchen und den Herrn anzuflehen.
23 So spricht der Herr Zebaoth: Zu jener Zeit werden zehn Männer aus allen Sprachen der Völker einen jüdischen Mann beim Zipfel seines Gewandes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.

Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

Marginalie 1

Lesung VII 10. Sonntag nach Trinitatis

1. Mose 33, 1-16

1 Jakob hob seine Augen auf und sah seinen Bruder Esau kommen mit vierhundert Mann. Und er verteilte seine Kinder auf Lea und auf Rahel und auf die beiden Mägde
2 und stellte die Mägde mit ihren Kindern vornean und Lea mit ihren Kindern dahinter und Rahel mit Josef zuletzt.
3 Und er ging vor ihnen her und neigte sich siebenmal zur Erde, bis er zu seinem Bruder kam.
4 Esau aber lief ihm entgegen und herzte ihn und fiel ihm um den Hals und küsste ihn, und sie weinten.
5 Und Esau hob seine Augen auf und sah die Frauen mit den Kindern und sprach: Wer sind diese bei dir? Er antwortete: Es sind die Kinder, die Gott deinem Knecht beschert hat.
6 Und die Mägde traten herzu mit ihren Kindern und neigten sich vor ihm.
7 Lea trat auch herzu mit ihren Kindern, und sie neigten sich vor ihm. Danach traten Josef und Rahel herzu, und sie neigten sich auch vor ihm.
8 Und Esau sprach: Was willst du mit dem ganzen Lager, auf das ich gestoßen bin? Er antwortete: Dass ich Gnade fände vor meinem Herrn.
9 Esau sprach: Ich habe genug, mein Bruder; behalte, was du hast.
10 Jakob antwortete: Ach nein! Hab ich Gnade gefunden vor dir, so nimm mein Geschenk von meiner Hand; denn ich sah dein Angesicht, als sähe ich Gottes Angesicht, und du hast mich freundlich angesehen.
11 Nimm doch meine Segensgabe an, die dir gebracht wurde; denn Gott hat sie mir beschert, und ich habe von allem genug. So nötigte er ihn, dass er sie nahm.
12 Und Esau sprach: Lass uns aufbrechen und fortziehen; ich will mit dir ziehen.
13 Er aber sprach zu ihm: Mein Herr weiß, dass ich zarte Kinder bei mir habe, dazu säugende Schafe und Kühe; wenn sie auch nur einen Tag übertrieben würden, würde mir die ganze Herde sterben.
14 Mein Herr ziehe vor seinem Knechte her. Ich will gemächlich hintennach treiben, wie das Vieh und die Kinder gehen können, bis ich komme zu meinem Herrn nach Seïr.
15 Esau sprach: So will ich doch bei dir lassen etliche von meinen Leuten. Er antwortete: Ist das denn nötig? Lass mich nur Gnade vor meinem Herrn finden.
16 So zog Esau an jenem Tage wiederum seines Weges nach Seïr.

Den Text auf die-bibel.de lesen: hier klicken!

Das könnte Dich auch interessieren:

Lechajim – für das Leben!
Liebe Grüße und bleib von Gott behütet!
Uwe