Autor: Uwe Hermann

Predigt zu Kantate

Predigttext: Matthäus 21, 14-17 Liebe Gemeinde! Blinde und Lahme im Tempel: Ausgeschlossene schon allein durch die Krankheit, aber auch durch den Verdacht: die haben gesündigt. Auch heute: z. B. Depressionen. Oder der Gedanke: was hab ich verbrochen, daß es mich so hart trifft. Blinde und Lahme waren auch im Tempel Ausgeschlossene. Und diesen wendet Jesus sich zu. Er heilt nicht nur die Krankheiten, sondern auch die Beziehungen. Er gibt diesen Menschen ihre Würde zurück. In dieser Situation stimmen die Kinder den Jubelschrei an. Hosianna: „Hilf doch!“ Psalm 118:25f: O HERR, hilf! / O HERR, laß wohlgelingen! Gelobt sei, der...

Weiterlesen

Predigt zu Estomihi

Predigttext: Lukas 10, 38-42 Liebe Gemeinde! Martha, Martha, du hast viel Sorge und Mühe. Jesus schätzt den Dienst, den Martha tut. Es ist gut, dass es Menschen gibt in unserer Gemeinde, unserer Kirche, die den alltäglichen Dienst tun, für den sie ihre Aufgaben übernommen haben. Heute möchte ich mich aber auf Maria konzentrieren! Maria hat das gute Teil erwählt; das soll nicht von ihr genommen werden. Das sagt Jesus, über das was Maria tut. Was haben wir zu tun, Liebe Gemeinde, wenn wir das tun wollen, was Jesus von uns erwartet? Es gibt viel, was hierzu zu sagen wäre,...

Weiterlesen

Predigt zum 4. Sonntag nach Trinitatis

Bibeltext: Lukas 6, 36-42 Liebe Gemeinde! Von Martin Luther haben wir gelernt, dass vor Gott keine großartigen Leistungen zählen, sondern nur der Glaube. Den Himmel kann sich keiner verdienen. Das bedeutet auch, dass vor Gott jeder Mensch gleich wertvoll ist, egal wie viel er hat, egal ob arm oder reich, egal ob jung oder alt, egal ob arbeitslos oder mit einem tollen Job… Bezogen auf dem Glauben bedeutet das: dass wir vor Gott bestehen können, ist ein Geschenk Gottes. Wir können selbst letztlich nichts dazutun. Das nennen wir Gnade. So weit so gut. Das kann nun aber passieren –...

Weiterlesen

Die Grundsätze unserer Jugendfreizeiten

Seit 2000 führen wir jedes Jahr eine große Jugendfreizeit durch. Bisher waren wir meist in Frankreich, einmal auch in Dänemark und in diesem Jahr geht es nach Norwegen. Im Lauf der Zeit haben wir im Team bestimmte Grundsätze entwickelt, nach denen wir die Freizeiten gestalten. Diese Grundsätze habe ich vor einiger Zeit einmal schriftlich festgehalten. Ich möchte sie hier mal veröffentlichen und bitte um Kommentare dazu. 1. Jugendliche müssen ernst genommen werden. 2. Jugendliche brauchen Freiheit um sich so zu entwickeln, wie es für sie persönlich richtig und gut ist. 3. Jugendliche brauchen Erlebnisse aus erster Hand. Das heißt nicht “virtuell” aus Fernsehen oder PC, sondern im realen Leben. 4. Jugendliche brauchen Grenzen. Es ist nicht alles erlaubt und es ist nicht alles gut. 5. Jugendliche brauchen Erwachsene, an denen sie sich orientieren können und die für das einstehen, was sie sagen. Das sind die Dinge, die uns in unseren Freizeiten wichtig sind und die wir versuchen umzusetzen und mit den Jugendlichen zu leben. Deshalb nehmen wir die Teilnehmer unserer Freizeiten so an, wie sie sind. Wir versuchen jeden ernst zu nehmen und ohne Vorurteile und vorgegebene Einstellungen so zu sehen, wie er ist. Wir haben deshalb noch nie einem Jugendlichen die Teilnahme an unseren Freizeiten verweigert, egal wie “schwierig” er / sie uns beschrieben worden ist. Wir haben auch noch nie die letzte Konsequenz – die natürlich möglich...

Weiterlesen

E-Book

Werbung

Pin It on Pinterest